Projektscheitern

Die 6 wichtigsten Gründe, warum Projekte scheitern

Der Erfolg von Projekten lässt sich steuern. Wenn aussichtsreiche Vorhaben scheitern, lassen sich bestimmte Versäumnisse überraschend häufig feststellen. Dazu zählen fragwürdige und wahllos durchgeführte Marketingstrategien oder eine zu dünne Kapitaldecke. Gleichfalls kann eine Unternehmung versagen, wenn der Kaufmann seine Vermarktungsbemühungen vernachlässigt oder das Produkt überschätzt. Die Aussichten steigen hingegen, wenn strukturierte Vorgehensweisen zum Tragen kommen und eine umsichtige Planung vorherrscht.

DER BLICK VON AUSSEN

Immer wieder wird von Unternehmen berichtet, die sensationelle Wachstumsraten in kürzester Zeit vorweisen. Deutlich größer ist jedoch die Zahl derjenigen Firmen, deren Erfolge das Ergebnis einer langfristig angelegten Planung sind. Durchhaltevermögen und unternehmerische Weitsicht sind gleichfalls unverzichtbare Kriterien, um sich auf teilweise hart umkämpften Märkten durchzusetzen. Aufgaben zu delegieren und sich an entscheidender Stelle fachlichen Rat einzuholen kann wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen. Der Blick von außen offenbart nicht selten die sechs wichtigsten Gründe für das Scheitern von Unternehmungen. Diese lassen sich jedoch beherrschen – mit dem richtigen Partner an der Seite.

GRUND 1 – FEHLENDE PROJEKTSPEZIFIKATIONEN

Bereits zum Zeitpunkt der Angebotseinholung sollte der Auftraggeber in der Lage sein, sein geplantes Projekt zu spezifizieren. Dies gilt für alltägliche Internetseiten – hier darf die entsprechende Spezifikation etwas übersichtlicher bleiben – ebenso wie für komplexe Portale oder aber Onlineshoplösungen. Projekte ohne Spezifikationen bleiben nicht nur farblos, sondern können von der Agentur weder genau kalkuliert noch auf ihre Erfolgsaussichten hin eingeschätzt werden. Gerade die ungenaue Kalkulation und die nicht berücksichtigten Herausforderungen machen das Projekt sodann oft zu einer Schussfahrt ins Blaue. Erfolgreiche Unternehmen beschreiben ihre Projekte sorgfältig. Nur eine solche detaillierte Projektbeschreibung ermöglicht es dem Auftraggeber, Angebote zu vergleichen, technische und funktionale Herausforderungen zu berücksichtigen und somit Projekte erfolgreich zu planen. Unvollständige oder fehlerhaft spezifizierte Projekte hingegen sind oft bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zum Scheitern verurteilt.

GRUND 2 – NACHFRAGE MANGELHAFT

Kunden bewerten Produkte häufig intuitiv. Untersuchungen im Neuromarketing haben ergeben, dass ein Konsument seine Kaufentscheidung erst nach Abschluss des Geschäftes rationalisiert. Gelingt es nicht, den Verbraucher von der Notwendigkeit des Besitzes zu überzeugen, ist ein nennenswerter Absatz nahezu ausgeschlossen. Ein ähnliches Schicksal erfahren Warenangebote mit schlechtem Image. Eine Bedarfsanalyse kann vor dem Markteintritt Aufschluss darüber geben, ob und welche Vermarktungschancen für ein Produkt zu vermuten sind. Waren, die niemand benötigt, finden auch keinen Markt. Besteht hingegen Bedarf, aber der Verbraucher kann für den Artikel kaum Sympathien entwickeln, ist diese Problemsituation häufig auf Marketingfehler im Vorfeld zurückzuführen. Eine Imagekampagne kann in diesem Fall hilfreich sein. Empfehlenswerter ist es allerdings, die Vermarktungsstrategie schon vor dem Markteintritt mit einem Fachmann zu besprechen.

GRUND 3 – KNAPP BEMESSENE BUDGETS

Start-ups beschäftigen sich vor dem Markteintritt intensiv mit dem Businessplan. Sofern die Investition von externen Geldgebern notwendig ist, unterliegen diese Unternehmenspläne einer strengen Prüfung durch Banken oder andere Fachleute. Entfällt dieses Prüfverfahren, steht die Neugründung manchmal schnell vor den verhängnisvollen Folgen einer eventuellen Fehlplanung. Die meisten Unternehmungen sind zum Scheitern verurteilt, wenn Folgekosten nach Anlaufen des Projekts unberücksichtigt bleiben. Besonders häufig wird der Anteil der Kosten für die Vermarktung, Werbung und Optimierung unterschätzt. Die Annahme, dass sich ein Produkt wie von selbst verkauft, spricht von dem Vertrauen des Herstellers in die Marktfähigkeit seines Artikels – von unternehmerischer Weitsicht hingegen eher nicht.

GRUND 4 – ANFANGS LIEF ALLES GUT ...

Gelingt dem Projekt der Markteintritt, hoffen viele Unternehmer auf anhaltend positive Ergebnisse. Leider bewahrheitet sich immer wieder, dass der Erfolg zahllose Nachahmer nach sich zieht. Je größer die Zahl der Mitbewerber, desto notwendiger werden Marktanalysen. Anfangserfolge geraten schnell in Vergessenheit, wenn der eigene Preis unterboten wird, Dritte mit Innovationen aufwarten oder über bessere Marketingstrategien verfügen. Ein durchdachtes Marketing, wie es nur der Fachmann leisten kann, erlaubt es dem Unternehmer, sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren, ohne Umsatzeinbußen befürchten zu müssen. Sind Veränderungen im Markt zu beobachten, stellen sie keine Bedrohung dar, sondern bieten stattdessen die Chance, an den Anfangserfolg anzuknüpfen.

GRUND 5 – PREISPOLITIK: EIN MIX AUS KUNST UND HANDWERK

Viele werden sich noch an die Markteinführung von Handys und Smartphones erinnern. Die ehemals astronomischen Anschaffungskosten haben einen Preisverfall ohnegleichen erlebt. Dieses Schicksal teilen etliche Produkte. Kein Artikel kann mehr einbringen, als der Markt herzugeben bereit ist. Regelmäßige Preisvergleiche zwischen den einzelnen Anbietern zählen zum Pflichtenkatalog eines erfolgreichen Unternehmens. Diesen Part übernehmen wir gerne für Sie. Was wir hingegen nicht steuern können, sind überzogene Gewinnerwartungen in zu kurzer Zeit. Gerade Neugründungen sehen sich häufig einer rasch schwindenden Kapitaldecke gegenüber und versuchen, möglichst schnell in die Gewinnzone zu gelangen. Schon manche gute Idee ist langfristig genau daran gescheitert.

GRUND 6 – MARKETING OHNE STRUKTUR

Die erfolgreiche Vermarktung eines Produkts und der Aufbau einer Marke sind mehrheitlich das Ergebnis einer durchdachten und auf lange Sicht angelegten Marketingstrategie. Neben zahllosen Analysen steht die Evaluation an erster Stelle. Es gilt, Entscheidungen zu bewerten, Erfolg oder Misserfolg einzelner Maßnahmen zu überprüfen, gegebenenfalls neue Strategien zu entwickeln und aus Fehlern zu lernen. Diese Gesamtleistung liegt idealerweise in einer Hand und folgt einem Konzept, das in Absprache mit dem Unternehmen zu erstellen ist. Einzelmaßnahmen können punktuell Aufmerksamkeit erregen und sind kurzfristig effektiv. Wir setzen hingegen auf die Effizienz einer langfristigen Zusammenarbeit. Dazu zählen wir den Einsatz aller Maßnahmen zur Kundenbindung mithilfe leistungsfähiger Content-Management-Systeme (CMS), einen ansprechenden Webauftritt, der auch mobil überzeugt, sowie die gründliche und individuelle Vorbereitung auf jedes Projekt.

Steffen Schreiber verantwortet als einer der beiden Geschäftsführer der Klicktivisten GmbH insbesondere die Ressorts Recht und Marketing. Fragen zu diesem Artikel senden Sie gern an steffen.schreiber@klicktivisten.de